Die Übung der Gehmeditation
"Unser Geist kann in tausend Richtungen gehen Aber auf diesem wunderschönen Weg geh ich in Frieden. Bei jedem Schritt weht eine sanfte Brise. Bei jedem Schritt erblüht eine Blume."
Dies
ist eine der schönsten Meditationsübungen. Täglich nur wenige Minuten
bewußtes "Gehen um zu gehen, nicht um anzukommen", ob auf dem Bahnhof,
der Bushaltestelle, vom Büro nach Hause oder im eigenen Garten, lassen
uns gelassener und friedvoller werden. Unser Geist wird freier und
klarer; ein Strom ruhiger und doch kraftvoller Energie entsteht in uns.
Besonders wenn wir ärgerlich, nervös, zu erregt sind und die Meditation
auf dem Kissen sehr schwierig wird, ist diese Übung von großem Wert. Die
ganze Mitwelt bietet uns belebende Frische als Nahrung an, wenn wir
friedvoll als ein freier Mensch, im Hier und Jetzt verweilend, mit
allem was uns umgibt verbunden sind. Wir sollten während des Gehens von
Zeit zu Zeit anhalten, um sehr bewußt den Himmel, die Wolken, die
Landschaft, Menschen, Tiere und Pflanzen wahrzunehmen und uns mit ihnen
zu verbinden. Auch in Konfliktsituationen hat sich gemeinsames Gehen
mit der oder dem oder den Personen, die und Probleme bereiten und dabei
den Atem mit der Bewegung zu koordinieren, bewährt. Gehmeditation ist wie die Übung im Sitzen
heilend, klärt den Geist und dient der Läuterung und Transformation.
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